Sicherheit durch effektiv - realistische Selbstverteidigung in konsequentester Form. Rufen Sie uns an... +49 (0) 1711278556

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wozu dient Selbstverteidigung?
Neben der Fähigkeit, sich und andere im Falle eines Angriffs verteidigen zu können, wird das selbstbewusste und sichere Auftreten gelehrt, durch das sich eine Eskalation oft schon verhindern lässt. Darüber hinaus sind die Verbesserung der körperlichen Fitness, das Erkennen der eigenen körperlichen Fähigkeiten und Grenzen sowie Respekt wichtige Bestandteile unseres Trainings.
Wieso sollte ich mit Wing Tchung beginnen?
Im Wing Tchung ist effektive Selbstverteidigung oberstes Gebot. Die Anwendung ist konsequent auf Notsituationen in der Realität ausgerichtet. Dafür werden im Training neben Fitnesseinheiten besonders auch Angriffs- und Verteidigungstechniken anderer Kampfsportarten/Kampfkünste wie Boxen und Kickboxen integriert.

Trotz alledem ist Wing Tchung eine Kampf-"Kunst" und richtet sich gegen die Anwendung von Gewalt. Gerade während des Trainings wird viel Wert auf die Gewalt-Prävention bzw. notwendige De-Eskalationsmaßnahmen gelegt.

Das Training vermittelt dennoch ein Gefühl der Sicherheit in unangenehmen Situationen und Umgebungen und eignet sich deshalb die eigene Selbstsicherheit zu stärken.
Wer kann Wing Tchung erlernen?
Wing Tchung ist gleichermaßen für Männer und Frauen, Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene bis 65 Jahren geeignet. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.
Weshalb bei uns?
Wir bieten ein abwechslungsreiches Training mit Technikübungen, Fitnesseinheiten aber auf den Breitensport ausgelegt. Das heißt es ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene etwas dabei.

Das Trainingsklima ist sehr gut und familiär. Anfänger sind bei uns immer herzlich willkommen und wir verbessern uns gegenseitig.

Daniel als erfahrener Trainer leitet immer gut durch den Unterricht. Er betreibt seit über 25 Jahren verschiedene Kampfkünste, darunter Karate, Nin-jutsu, Jiu-jitsu, Aikido, Taekwondo, Shaolin Kung Fu, Boxen und Kickboxen.

Die Entstehungslegende des Wing Tchung

Genau zurückverfolgen lässt sich die Geschichte des Wing Tchung heute leider nicht mehr. Es existieren mehrere Legenden.

WT entwickelte sich über einige hundert Jahre. Der Ursprung soll laut der bekanntesten Legende auf ein südliches Shaolin-Kloster zurückzuführen sein, das heute allerdings nicht mehr existiert. Weiter wird erzählt, eine Nonne namens Ng Mui habe die Kampfkunst entwickelt, damit auch schwächere Menschen sich gegen andere behaupten können und auch um den anderen Kung Fu Meistern der Gegend zu trotzen.

Während der Qing-Dynastie (1644-1911) waren die Shaolinmönche sehr berühmt, weshalb der damalige Kaiser sie als Bedrohung ansah. Er beschloss sie umzubringen und das Kloster zu zerstören. Fünf Meister (Ng Mui, Chi Sin, Pak Mei, Fung To Tak und Miu Hin) jedoch konnten entkommen und verstreuten sich in alle Richtungen, da sie mit Verfolgern rechneten.

Als Tarnung arbeitete Chi Sin danach als Koch auf einer „Roten Dschunke“, früher die Bezeichnung für Transportschiffe der Operntruppe. Ng Mui lebte nach ihrer Flucht im Weißen-Kranich-Tempel am Tai-Leung-Berg.

Eines Tages traf sie auf dem Marktplatz ein Mädchen namens Yim Wing Tchung. Das Mädchen und ihr Vater verkauften dort Tofu. Sie waren wegen einer Gerichtssache aus ihrer Heimat geflohen. Ihr Vater, Yim Yee, war Schüler in einem Shaolin Kloster gewesen und hatte in seinem Heimatort für Ordnung gesorgt. Das brachte ihm jedoch Ärger ein und so mussten sie die Gegend verlassen.

Im Ort lebte auch ein Schläger mit Namen Wong, er hielt um Wing Tchungs Hand an. Sie war aber schon als Kind einem Salzkaufmann versprochen worden. Wong drohte ihr und setzte ihr eine Frist. Vater und Tochter machten sich große Sorgen um die Zukunft, denn keiner im Ort war dem Kampfkünstler Wong gewachsen.

Ng Mui bemerkte bei einem Marktbesuch, dass etwas die beiden belastete. Schließlich erzählten sie der Nonne was vorgefallen war und diese bot ihre Hilfe an. Ihre Tarnidentität wollte sie jedoch nicht aufgeben, weshalb sie Wing Tchung drei Jahre lang in ihrer neuen Kampfkunst unterrichtete. Als die Ausbildung im Weißen-Kranich-Tempel beendet war schickte sie das Mädchen zurück zu ihrem Vater. Kaum war diese wieder zu Hause, wurde sie auch schon von Wong bedrängt. Sie aber forderte ihn heraus und gewann den Kampf. Ihr verdankt die Kampfkunst auch ihren Namen.

Von da an wurde die Kampfkunst im Geheimen an Familienmitglieder weitergegeben. Es wurde stets darauf geachtet, würdige Nachfolger auszubilden.

Wing Tchung heiratete ihren Verlobten, Leung Bok Chau, und gab ihr Wissen an ihn weiter. Ihr Mann wiederum bildete den Arzt Leung Lan Kwai aus.

Leung Lan Kwai unterrichtete im Geheimen. Er hatte einen Meisterschüler namens Wang Wa Bo, der Schauspieler einer Operntruppe war. Auf einer Roten Dschunke traf er auf Leung Jee Tei, der von Chi Sin, einem der Überlebenden des Shaolin-Klosters, die Langstock-Techniken erlernt hatte. So tauschten sich Leung Lan Kwai und Leung Jee Tei aus und lernten voneinander. So wurden die Langstock- und Doppelmesser-Techniken Bestandteil des WT-Systems. Leung Jee Tei unterwarf diese Techniken den Prinzipen des WT und verbesserte sie somit.

Der Nachfolger Leung Jee Teis hieß Dr. Leung Jan. Er war ein bekannter Arzt und arbeitete in seiner Apotheke in Foshan, Südchina.

Leung Jan hatte sich schon mit anderen Kampfstilen befasst, jedoch kam keine gegen die wirkungsvollen WT-Techniken an. Somit wurde er ein Mitglied der WT-Familie und erlernte das System. Später wurde er oft wegen seines Könnens herausgefordert, blieb aber bis zu seinem Tode unbesiegt. Schon zu Lebzeiten wurde er „König des Kung Fu“ genannt.

Auch er gab sein Können weiter und unterrichtete jeden Abend seine kleine Gruppe. Ihm gegenüber wohnte Chan Wah Shun, ein Geldwechsler. Heimlich beobachtete er den Unterricht, denn als er Leung Jan bat bei ihm trainieren zu dürfen, wies der in freundlich ab. Eines Abends, nahm ihn dann aber einer von Leung Jans Schülern, „Wah der Holzmann“, mit zum Unterricht. Er hatte Chan Wah Shun schon etwas WT beigebracht, da sie befreundet waren.

Leung Jan selbst war nicht im Haus und einer seiner beiden Söhne unterrichtete die Gruppe. Dieser wollte den neuen Schüler testen, fiel aber in den Sessel seines Vaters, als Chan Wah Shun seinen Angriff abwehrte. Das Möbelstück zerbrach. Der Meister erfuhr von dem Vorfall, tadelte seinen Schüler, da es falsch sein ohne Erlaubnis des Meisters einen Außenstehenden mit zum Unterricht zu bringen. Er lud aber Chan Wah Shun ein, um zu sehen, wie viel er schon gelernt hatte. Leung Jan nahm in daraufhin als Schüler an.

In den Jahren danach trainierte Chan Wah Shun sehr hart und wurde zu einem berühmten Meister. Während seiner Zeit als Lehrer hatte er allerdings recht wenige Schüler, da die Unterrichtsgebühren sehr hoch waren und es sich kaum jemand leisten konnte. Unter seinen 16 Schülern war auch sein Sohn, Chan Yu Min, der besonders gut mit dem Langstock umgehen konnte. Er erwarb den Titel „Langstock-König der sieben Provinzen“.

Der letzte Schüler, der aufgenommen wurde, war Yip Man. Damals war er sieben Jahre alt, wurde bald zum Lieblingsschüler des Meisters. Fünf Jahre lang trainierte er bei Meister Wah und nach dessen Tod bei Ng Chung So, dem Sohn Chan Wah Shuns.

Mit 15 Jahren ging Yip Man nach Hong Kong und studierte dort am St. Stephen College. In Hong Kong lernte er auch Leung Bik kennen, den älteren Sohn von Dr. Leung Jan. Mit ihm trainierte er vier Jahre lang und verbesserte so seine Technik.

Nach Beendigung seines Studiums ging er zurück nach Foshan, dort arbeitete er für die Armee und Polizei, heiratete und hatte mehrere Kinder. Zwei Söhne, Yip Chun und Yip Ching lernten von ihm WT.

Meister Yip Man tauschte sich auch oft mit anderen Kampfkünstlern aus, um zu lernen. Bald hatte er einen sehr guten Ruf als Lehrer und Kämpfer. Alle seine Kämpfe gewann er, in ganz Südchina war er bekannt.

Japan eroberte im Jahre 1937 Südchina. Yip Man und seine Familie wurden vertrieben, somit verloren sie all ihren Besitz. 1949 ging Yip Man wieder nach Hong Kong. Dort unterrichtete er Wing Tchung. Einer seiner ersten Schüler war Leung Sheung, der Meister von Großmeister Leung Ting.

In den Jahren 1954 bis 1959 war auch Bruce Lee Schüler bei Yip Man.

Im Jahre 1972 starb Yip Man im Alter von 79 Jahren. Noch heute wird er als einziger Großmeister aller WT-Stile angesehen und verehrt.

 

Quellenangaben:

Foto:

http://miniculture.com/yip-man-biography-father-modern-wing-chun-kung-fu/

Infos zur Legende und Geschichte:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wing_Tsung